Du befindest dich im Archiv: Juni, 2006

Zwölf Männer hat das Jahr – Martina Paura

Zwölf Männer hat das Jahr. Pia schreibt Horoskope für eine Frauenzeitschrift und lebt ein kuscheliges Leben an der Seite ihres Freundes Stefan. Bis sie Heiligabend nach einem Streit seine Armbanduhr frittiert und er den Verlobungsring wieder einsteckt. Als Stefan auf der Silvesterfeier dann auch noch mit ihrer Chefin flirtet, beschließt Pia, sich selbst neu zu finden. Ab sofort ist sie kein “Desperate Housewife” mehr, sondern auf der Jagd nach “Sex and the City”. Mit ihrer besten Freundin wettet sie: Pia, die Astrologin, wird im Laufe eines Jahres einen Vertreter jedes Sternzeichens vernaschen, ohne sich dabei das Herz schmutzig zu machen … Doch auch One-Night-Stands sind nicht das reine Vergnügen, und Pias Gefühle funken immer wieder kräftig dazwischen. Nach zwölf Monaten erotischer Astrologie scheinen die Sterne gut zu stehen, doch sie muß sich zwischen ihren beiden Favoriten entscheiden. Meine Rezension folgt in Kürze.

3 neue Rezensionen

für die vollständige Rezension und weitere Infos einfach auf den Titel klicken!

Shakespeare – Laroque
Ein kleines bunt bebildertes Büchlein über Shakespeare, seine Zeit und seine Werke. Sicher keine tiefgründige Biografie, aber für den ersten Eindruck auf jeden Fall zufriedenstellend, wenn auch wirklich eher stichpunktartig und als Appetithäppchen zu sehen.
Note: 3

Der Himmel über Darjeeling – Nicole C. Vosseler
Man taucht ein in die exotische Kulisse, die Farbenpracht und intensiven Gerüche Indiens. Ob und welches Geheimnis Ian verbirgt, erzählt Nicole Vosseler in einem Rückblick mit tollem Spannungsbogen, der das Buch zu einem absoluten Pageturner macht. Fesselnde Lesestunden und die Lust auf eine Reise nach Indien sind garantiert.
Note: 2

Der italienische Dolch – Margery Allingham
Die Auflösung selbst hätte etwas nachvollziehbarer und die Charakterisierung der Figuren insgesamt etwas ausführlicherer sein können, aber ich habe ja noch einen Campion-Band auf dem SUB, auf den ich mich freuen kann!
Note: 2

Der italienische Dolch – Margery Allingham

Der italienische Dolch George Abbershaw ist verliebt. Bisher fehlte ihm der Mut, der Angebeteten seine Gefühle zu gestehen. Doch er weiß, so kann es nicht weitergehen. Es gibt für ihn nur zwei Möglichkeiten: “Ernüchterung oder Eheschließung”. So zögert er nicht lange, als er zu einer Wochenendparty ins Landhaus seines Onkels eingeladen wird – denn auch seine Auserwählte wird da sein. Voller Ungeduld reist er an die Küste von Suffolk, doch statt eines romantischen Wochenendes erwartet ihn ein gefährliches Abenteuer: Unter Einsatz seines Lebens hat er einen Mord aufzuklären. Zum Glück unterstützt ihn Albert Campion, der sich als scheinbar harmloser Gast unter die Gesellschaft gemischt hat … Meine Rezension folgt in Kürze.

Third Eye Blind – Rock aus San Francisco

BlueWenn es mir eine Band in den letzten 5-6 Jahren angetan hat, dann ist das mit ziemlicher Sicherheit Third Eye Bild. Die Pop/Rock/Alternative Band aus San Francisco passt irgendwie in keine Schublade rein. Eben diese Tatsache macht sie für mich absolut unique. Die Melodien hämmern sich förmlich ins Hirn und gehen da auch so schnell nicht mehr raus. 95% der Bands, die ich so in meinem Leben gehört habe, sind wieder gänzlich aus meiner Erinnerungen verschwunden. Und das ist auch gut so, denn so ist viel mehr Platz für Perlen wie Thrid Eye Blind da. Sänger Stephan Jankins legt in jeden Song das Maximum an Emotion. Und man nimmt es ihm auch ab, denn er hat guten Grund dazu: In “Out of the Vein” z.B., verarbeitete er in 14 Songs die Trennung von seiner Freundin, der Schauspielerin Charlize Theron.

Gut zu hören ist das Gefühl und die Leidenschaft, mit dem Stephan an die Songs rangeht, bei einem meiner Lieblingssongs, Slow Motion (Album: Blue), ein typischer Third Eye Blind Song, der einem so schnell nicht wieder aus dem Kopf geht. Zweifelsfrei der (für mich) beste, und von Lyrics her nachdenklichste Song ist How’s It Going To Be (Album: Third Eye Blind), bei dem man wirklich nachzudenken beginnt: “Was wäre wenn er/sie micht nicht kennen würde?” Third Eye Blind, die ihre besten Zeiten in den 90ern hatten, schaffen es einfach, mit ihren Songs Emotionen zu Tage zu fördern, von denen man selbst noch nichts wusste. Und man kehrt in Situationen, in denen man ähnliche Emotionen spürt, zu den Songs zurück und der Film beginnt im Kopf abzulaufen. Das ist wie ein Schalter den man umlegen kann um sich in eine bestimmte Stimmung zu versetzen. Einzigartig. Nach 3 Studioalben ist es ein wenig ruhig um 3eb geworden. Soweit ich weiß, spielen sie aber momentan einige Gigs in den USA. Das lässt auf neues hoffen. Third Eye Blind – Out of the Vein

Mainstream kommt mir nicht in die Tüte

Millas Ding sind Höhrspiele (neben Büchern), meins eher die Musik. Ich teile mich wirklich gerne über Musik mit, habe meinen ganz eigenen Geschmack, ganz weit ab vom Mainstream und Kommerz, erkenne gut und gerne 90% aller neuzeitlichen (alles NACH den Beatles) Hits mit Titel und Interpret nach 3 Sekunden anspielen und ich mag nur wenige Bands, die ein “The” im Namen tragen. Musik ist so eine Sache, die einen in miesen Situationen aufbauen und pushen kann, erfreuliche Situationen passend untermalt und – zumindest auf mich – äußerst inspirierend wirkt. Kurzum: Ich kann nicht ohne Musik. Mein persönlicher Geschmack geht in die Emo-Core und Grunge-Richtung (obwohl es den ja nicht mehr in seiner ursprünglichen Seattle-Style Form, 1996 like, gibt). Meine Favoriten: Third Eye Blind, Everclear, Good Charlotte, Boy Sets Fire, Jimmy Eat World und, ganz ganz oben, Pearl Jam, deren bekannten Jumpman ich seit 1996, ganz ähnlich wie hier, auf meinem linken Oberarm trage. Mal sehen, vielleicht werde ich Millas Blog mal mit einigen meiner Musik-Rezensionen “überziehen”, wenn sie mich nicht davon abhält.

Der Himmel über Darjeeling – Nicole C. Vosseler

Der Himmel über Darjeeling Cornwall, 1876: Nach dem Tod ihres Vaters Vollwaise, sieht sich die junge Helena Lawrence vor dem finanziellen Ruin stehen. Der geheimnisvolle Ian Neville, der wie aus dem Nichts in ihr Leben tritt, macht ihr ein Angebot: Er wird für ihr Auskommen sorgen – wenn sie ihn heiratet und auf seine Teeplantage im indischen Darjeeling begleitet. Zuerst widerwillig, sieht Helena schließlich keinen anderen Ausweg mehr, als mit ihm zu gehen. Meine Rezension folgt in Kürze.
An dieser Stelle einen lieben Gruß an die Büchereulen, bei denen ab morgen die Leserunde mit der Autorin Nicole C. Vosseler zu diesem Buch läuft und meinen herzlichsten Dank an Lübbe für die Bereitstellung von Lese-Exemplaren!

3 neue Rezensionen

für die vollständige Rezension und weitere Infos einfach auf den Titel klicken!

Dracula – Bram Stoker
Durch den Wechsel der Erzählperspektiven wirkt die Geschichte unheimlich realistisch, die Figuren sind authentisch, wenn auch natürlich Kinder ihrer Zeit und aus heutiger Sicht an mancher Stelle etwas einfach gestrickt. Über die Ereignisse hinweg verschiebt sich der Fokus von Jonathan Harker zu Dr. Seward, einem Irrenarzt und Verehrer Lucys, der sich mit seinem Freund Dr. van Helsing auf die Jagd nach Dracula macht. Spannend und gruselig ist die Mutter der Vampirgeschichten, auch wenn das Finale hollywoodverwöhnten Lesern ein wenig fix vorkommen mag ;-)
Note: 1

Tod einer Diva – Lee Martin
Leider passiert die Auflösung dann ziemlich schnell und wirkt irgendwie lieblos, so als hätte Lee Martin irgendeinen Abgabetermin einzuhalten und deshalb keine Zeit oder Muße mehr für Schnörkel. Ein bisschen schade, dennoch solides Mittelmaß.
Note: 3

Der talentierte Mr. Ripley – Patricia Highsmith
Patricia Highsmith schafft es, den Leser in ein Wechselbad der Gefühle, der Faszination und Anziehung und der Verachtung und des Abstoßens zu werfen, sie spielt mit ihrer Figur Tom Ripley die Gefühle des Lesers aus […]Einmaliges Spiel der Gegensätze, deshalb Bestnote!
Note: 1