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And Then There Were None – Agatha Christie

And Then There Were None. (St. Martin\'s Paperback) Ein gespenstisches Weekend auf einer kleinen Insel. Eingeladen hat der große Unbekannte, Gäste sind zehn Personen mit dunkler Vergangenheit. Sie halten Gericht über sich selbst, bis einer nach dem anderen nicht nur das Gesicht, sondern auch sein Leben verliert. Ihre Zeit verinnt wie im Stundenglas, und das nächste Boot kommt erst am Montag…

Meine Rezension folgt in Kürze.

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Diskrete Zeugen – Dorothy Sayers
“Diskrete Zeugen” ist ein garantiertes Lesevergnügen für alle, die den klassischen englischen Krimi lieben und gegen etwas Augenzwinkern auch in diesem Genre nichts einzuwenden haben, deshalb von mir absolute Leseempfehlung!
Note: 1

Pünktchen und Anton – Erich Kästner
“Pünktchen und Anton” ist eine wunderbare, lustige und spannende Geschichte für große und kleine Leser, in der durchaus viel Moral, aber auch jede Menge Spaß steckt und Pünktchens Wortschöpfungen und ihr grundehrlicher und somit sehr direkter Umgang mit Respektspersonen sind für sich schon für ein breites Grinsen gut!
Note: 1

Diskrete Zeugen – Dorothy Sayers

Diskrete Zeugen. Morgens um drei Uhr wird Captain Cathcart tot aufgefunden. Für den ebenso eleganten wie scharfsinnigen Amateurdetektiv Lord Peter Wimsey ein besonders heikler Fall. Denn des Mordes verdächtigt wird der Herzog von Denver – sein eigener Bruder. Und die überaus diskreten Zeugen tragen mehr zur Vernebelung als zur Aufklärung der merkwürdigen Affäre bei.

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Rezension: Die vierte Schwester (Kate Atkinson)

Die vierte Schwester. Roman In einer heißen Sommernacht verschwindet die kleine, von ihrer ganzen Familie heiß geliebte Olivia spurlos. Die Mutter zerbricht an diesem Verlust, für die älteren Schwestern Sylvia, Amelia und Julia ist es das Drama ihres Lebens. Dreißig Jahre später taucht plötzlich Olivias Lieblingsspielzeug wieder auf. Die drei Schwestern betrauen den Privatdetektiv Jackson mit dem Fall. Er soll endlich die Fragen klären, die seit jener schrecklichen Nacht ihr ganzes Dasein überschatten: Was ist damals tatsächlich passiert? Was ist aus Olivia geworden?

Die Kurzbeschreibung dieses Krimis von Kate Atkinson führt den neugierigen Leser ein wenig auf eine falsche Fährte, denn es geht bei weitem nicht nur um die kleine Olivia, die vor über 30 Jahren spurlos verschwunden ist und deren Schwestern nun einen Privatdetektiv beauftragt haben, herauszufinden, was damals passiert ist. Dieser Privatdetektiv, Ex-Polizist Jackson Brodie, ist eigentlicher Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, denn er hat nicht nur selbst als Kind einen tragischen Verlust erleiden müssen, sondern er bemüht sich hier um drei Fälle aus der Vergangenheit, die – so unterschiedlich auf den ersten Blick scheinen – doch eines gemeinsam haben: Sie haben das Leben der Zurückgebliebenen radikal und für immer verändert und mit einer brutalen Ungewissheit zurückgelassen. Brodie versucht, die losen Enden der einzelnen Geschichten nach Jahrzehnten wieder aufzusammeln und sie neu zu sortieren. Dabei wird ihm die Arbeit nicht nur durch die lange Zeit erschwert…
Wer einen klaren Handlungsstrang mit der klassischen Abfolge Tat – Ermittlung – Aufklärung bevorzugt, wird mit der vierten Schwester keine Freude haben, aber wer gerne zwischen Handlungssträngen springt, Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln miterlebt, und auch nichts gegen Sprünge in die Vergangenheit hat, der wird dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen können. Die zahlreichen Charaktere sind so unterschiedlich und authentisch, dass eine Verwechslung bei aufmerksamem Lesen kaum auftritt, im Gegenteil, ich weiß gar nicht, welcher Fall mich am meisten bewegte, so traurig real sind sie. Auch wenn Kate Atkinson einige Zufälle überstrapaziert und es den ein oder anderen unglaubwürdigen Punkt gibt, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und sehe nach der letzten Seite einige Ereignisse mit völlig anderen Augen.
Fazit: Ganz sicher kein klassischer Krimi, aber spannende Unterhaltung mit der Melancholie der Realität, so tragisch wie sie eben ist.

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Deutschstunde – Siegfried Lenz
Lenz entwirft in der Deutschstunde ein beklemmendes Szenario, das aus der Sicht eines Jugendlichen erzählt und durch die kindliche Sichtweise und die Erfahrungen, die während der letzten Kriegsjahre mit den erwachsenen Familienmitgliedern und Dorfbewohnern gemacht wurden, erschreckend real wird. Abwechselnd nimmt der Leser an Siggis Kindheit, die er in dem Aufsatz beschreibt, und an seiner Gegenwart in der Erziehungsanstalt teil.[…] Deutschstunde ist ein poetisch erzählter Roman über Pflicht und Schuld, der den Leser sowohl fordert, als auch zum Nachdenken anregt, welches über die letzte Seite hinaus geht.
Note: 2

Rezension: Die Antiquarin (Sheridan Hay)

Die Antiquarin Als Rosemary Savage mit achtzehn Jahren aus der australischen Provinz nach New York kommt, hat sie auf der Welt nicht mehr als einen kleinen Koffer und ihre Liebe zu Büchern. Auf ihren Streifzügen durch die Stadt entdeckt sie das riesige Antiquariat “Arcade”. Sie ist bezaubert von diesem Ort, und als sie dem Inhaber eröffnet, dass sie hier unbedingt arbeiten muss, wird sie zu ihrem Erstaunen sofort eingestellt. Der Zufall führt Rosemary und ihren eigenwilligen Kollegen Oscar auf die Spur eines verlorengeglaubten Manuskripts von Herman Melville. Ein außergewöhnlicher Fund, den auch der rätselhafte Manager des “Arcade” mit allen Mitteln für sich gewinnen will …

Rosemary Savage ist achtzehn Jahre alt, soeben zur Waisen geworden, und versucht ihr Glück statt in dem ländlichen Tasmanien in der großen weiten Welt, mitten in New York. Im Antiquariat “Arcade” findet sie bald eine Anstellung, die sie als Buchliebhaberin glücklich machen müsste, doch zu seltsam sind die Menschen, die hier arbeiten. Sie alle erscheinen wie Außenseiter oder Gestrandete, die im Arcade eine Zuflucht gefunden haben. Trotz der skurrilen Gestalten findet sich der bücherliebende Leser sehr schnell in die Geschichte und auch in das Arcade ein, was nicht zuletzt an der authentischen Atmosphäre liegt, die Sheridan Hay hier erzeugt. Eine Mischung aus Dickens und Twin Peaks im heutigen New York, so faszinierend ist die Welt der jungen Rosemary, die eine wirklich sympathische Hauptfigur darstellt. Spannungselemente kommen hinzu, als es plötzlich um ein verschollenes Manuskript von Herman Melville geht, dem einige Angestellte unabhängig voneinander auf der Spur sind. Rosemary gerät zwischen die Fronten und muss sich zwischen ihren Gefühlen, zwischen Zuneigung und Mitgefühl entscheiden. Genau dieser Konflikt und die daran beteiligten Personen konnten mich leider nicht überzeugen, so komplex und vielschichtig Rosemary gezeichnet wird, so eindimensional sind die männlichen Nebenfiguren, zu denen ich nicht nur keinen Zugang gefunden habe, sondern die in mir ein regelrecht abstoßendes Gefühl ausgelöst haben. So wirkten denn auch einige Handlungen auf mich sehr unglaubwürdig, was mein Lesevergnügen doch stark gemildert hat. Für bibliophile Leser solide Unterhaltung, wenn auch leider nicht der ganz große Wurf!

Dirk ist MVP !!!

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Ab heute ist es offiziell: Dirk Nowitzki ist der Most Valuable Player (MVP) der Saison 2006/2007. Sichtlich gerührt war Mark Cuban, Owner der Dallas Mavericks bei der Preisverleihung und auch Coach Avery Johnson zeigte Begeisterung und lobte Dirks Einsatz. Dirk selbst stand noch unter dem Schock des frühen Ausscheidens in den Playoffs und konnte sich deshalb noch nicht wirklich freuen, aber er hat diese Auszeichnung – die ja sowieso nur die Leistung in der regulären Saison betrifft! – absolut verdient. Mit durchschnittlich 25 Punkten, davon über 50% aus dem Feld, 9 Rebounds, 3,5 Assists und einer Trefferquote an der Freiwurflinie von über 90% ist er ein absoluter Allround-Player. Als erster Europäer, der den MVP Award erhält, schreibt er heute sogar NBA-Geschichte. Glückwünsche an Dirk und Kopf hoch, die nächste Saison kommt bestimmt und dann gibt es eine neue Chance für den Gewinn der Meisterschaft!