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Der Schatten des Galiläers - Gerd Theißen
Gerd Theißen breitet mit dieser fiktiven Handlung ein lebendiges Bild des Judentums zu Lebzeiten Jesus Christus vor dem Leser aus, das diesem die religiösen und gesellschaftlichen, aber auch politischen Bedingungen in jener Zeit sehr gut veranschaulicht. […] Für alle die mehr über die Wirkung Jesu auf seine Mitmenschen und die politischen und gesellschaftlichen Umstände der damaligen Zeit wissen wollen, ist dieses Buch sehr zu empfehlen!
Note: 2
Das Wüten der ganzen Welt - Maarten ‘t Hart
Ob die Geschichte als Roman oder als Krimi einzustufen ist, fällt mir schwer zu entscheiden, auf jeden Fall ist es eine Geschichte fernab vom Mainstream, die durchaus empfehlenswert ist. Man sollte jedoch eine ruhige Erzählweise mögen und auch der klassischen Musik etwas abgewinnen können, da ihr als der großen Leidenschaft der Hauptfigur, auch ein entsprechender Raum in der Handlung gegeben wird.
Note: 2-3







Die Rahmenhandlung ist fiktiv: Ein junger Jude, Andreas, wird von Pilatus dazu erpresst, Material über neue religiöse Bewegungen in Palästina zu sammeln. Dabei stößt er auf Jesus und reist ihm hinterher. Aus Erzählungen über Jesus rekonstruiert er dessen Leben. Theißen ist ein fesselndes Buch gelungen, das dem Stand der Forschung entspricht, aber auch für die Gegenwart verständlich ist. Verkündigung und Geschick Jesu werden aus der Perspektive eines jüdischen Zeitgenossen dargestellt und im Rahmen der religiösen und sozialen Welt des Judentums verständlich gemacht.