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Weit übers Meer - Dörthe Binkert
Der Autorin gelingt es wunderbar und auf intensive, aber nicht aufdringliche Weise, die Emotionen ihrer Figuren und deren Entwicklung darzustellen, so dass man sie nicht nur zu kennen glaubt, sondern auch mit ihnen mitfühlt. Die Reise mit der Kroonland ist für sie - ob sie es wissen oder nicht - eine Reise nach dem Glück, ob sie es am Ende finden werden… bleibt herauszufinden.
Note: 1
Wir Ertrunkenen - Carsten Jensen
Wer sich auf diese, ganz sicher nicht leichte Kost, einlässt, wird mit einem intensiven Leseerlebnis der besonderen Art belohnt, dass sowohl durch seine Nachhaltigkeit, als auch seine Menschlichkeit und seinen ungewöhnlichen Stil überzeugt. Eine absolute Leseempfehlung für all jene, die das Meer und die Menschen trotz oder wegen ihrer Schwächen lieben und bereit sind, sich in einen Mikrokosmos hineinziehen zu lassen, der sie so schnell nicht mehr loslässt!
Note: 1
Das verlassene Boot am Strand - Scott O’Dell
[…] ist genau wie sein Vorgänger lebensbejahend und endet voller Hoffnung, doch im Gegensatz zu dem Einklang mit der Natur, der zentraler Aspekt des Vorgängers war, geht es hier um das Zusammenleben verschiedener Kulturen - was um ein Vielfaches beklemmender ist. Dennoch empfehlenswert, insbesondere um der Zielgruppe einen ersten Eindruck über die historischen Ereignisse zu vermitteln, die hier nur exemplarisch dargestellt sind.
Note: 2



Kate Shelton führt zum ersten Mal Regie, mit Hamlet hat sie in London Premiere. Doch am Vorabend brennt das Globe-Theatre ab und Shakespeare-Expertin Ros Howard wird ermordet aufgefunden. Kurz vor ihrem Tod hat Ros Kate eine mysteriöse Schachtel überreicht und von einer bedeutenden Entdeckung gesprochen – ohne jedoch preiszugeben, um was es sich handelt. Ahnte Ros bereits, dass ihr jemand nach dem Leben trachtet? In der Schachtel findet Kate den ersten Teil eines bedrohlichen Shakespeare-Puzzles, das sie von Harvards ehrwürdiger Bibliothek bis in die Wüste Arizonas führt, gejagt von einem Unbekannten, der seine Opfer nach Vorlagen von Shakespeare tötet. Ein Thriller um die wahre Identität des Mannes, der sich William Shakespeare nannte.
Frankfurt im Jahr 1771. Die Dienstmagd Susann wird von ihrer eigenen Schwester bezichtigt, ihr Neugeborenes getötet zu haben. Im Römer beginnt der Prozess gegen sie. Und als Susann schließlich auf dem Rossmarkt enthauptet wird, ist unter den Zuschauern ein Bürgerssohn namens Johann Wolfgang Goethe. Susann wird sein Vorbild für Fausts Gretchen. Jetzt erzählt Ruth Berger ihre wahre Geschichte.
Sein Leben ist im schönsten Wortsinne “wunderbar” - denn Tom Bedlams Glücksstern wendet selbst die aussichtslosesten Situationen zum Guten. Als Tom mit zwölf Jahren am Tiefpunkt seines jungen Lebens angekommen ist und sich als Hilfsarbeiter durch das viktorianische London schlagen muss, lernt er seinen reichen Großvater kennen, der ihm eine Schulausbildung finanziert. Selbst als kurz vor den Abschlussprüfungen ein Mitschüler tödlich verunglückt und der Verdacht auf Tom fällt, wird er nicht des Internats verwiesen, sondern findet vielmehr einen Gönner, der sein Medizinstudium bezahlt. Alles scheint Tom zu gelingen, er wirft sich beherzt ins Leben und lässt sich von seinem Schicksal bis nach Südafrika treiben. Dass man sein Glück aber auch schmieden kann, lernt Tom erst in der zweiten Hälfte seines Lebens, als er mitten im Ersten Weltkrieg nach London zurückkehrt, um nach zwei Menschen zu suchen: Seinem verschollenen älteren Bruder und nach Audrey, seiner großen Liebe.