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Hui Buh, das Schlossgespenst (2006)

Hui Buh, das Schlossgespenst (Premium Edition) Nachdem der nicht gerade mit ritterlichen Tugenden bestückte Ritter Balduin beim Glücksspiel seine Mitspieler betrügt, wird er nicht nur von denen mit einem Fluch belegt, sondern kurze Zeit später auch noch vom Blitz getroffen. Er erwacht wieder als Gespenst Hui Buh und ist verdammt von nun an sein Leben als Schlossgespenst auf Burgeck fortzuführen. Eigentlich gefällt Hui Buh, der nicht wirklich gruselig ist, sein Leben zusammen mit dem alten Kastellan ganz gut, bis König Julius, der 111. auf Schloss Burgeck sein Erbe antritt. Nachdem Hui Buh dessen Verlobungsfeier stört, hat Julius genug und will Hui Buh seine Spuklizenz entziehen.

Nachdem (T)Raumschiff Surprise Periode 1 ja eindeutig eher den Erwachsenen-Humor bedient hat, hat Bully Herbig mit seinem neusten Film Hui Buh einen Film für Kinder und die ganze Familie gemacht. Die Animation von Bully himself als tolpatschigen und absolut nicht gruseligen Schlossgeist ist für sich und in der Interaktion mit den realen Charakteren gelungen. Die Story an sich ist niedlich und natürlich mit einer guten Portion Moral versehen, der Verlauf selbst ziemlich vorhersehbar, aber dennoch ist dieser Film empfehlenswert, um sich an einem langweiligen Sonntag zu amüsieren, auch wenn er durch seine jüngere Zielgruppe nicht ganz meinen Humor getroffen hat. Hans Clarin, die Stimme des Hörspiel-Hui Buhs, ist in seiner letzten Rolle zu sehen - allein das macht den Film schon fast liebenswert!

Mord und Margaritas (2005)

Mord und Margaritas Auftragskiller Julian Noble befindet sich in der Midlife-Crisis: Einsame Hotelzimmer, anonymer Sex und das Allerschlimmste: Er hat plötzlich ein Problem mit dem Töten! Als er sich an seinem 40. Geburtstag in einer Hotelbar in Mexico City betrinkt, lernt er den vom Pech verfolgten Geschäftsmann Danny Wright kennen. Nach mehreren Margaritas freunden sich der trinkfreudige Goldkettchen-Gigolo und der brave Ehemann an. Einige Monate später bittet Julian, gequält von seiner “Tötungsblockade”, Danny um einen Gefallen, den dieser nicht abschlagen kann. Denn seit ihrer Begegnung verbindet sie ein dunkles Geheimnis…

Wer nach der Message dieses Films sucht, muss wahrscheinlich lange suchen, aber das ist auch bei einigen der besten Filme der Fall. Zu diesen gehört Mord und Margaritas zwar nicht, dennoch kommt man hier in den skurril-lakonischen Genuss, die beiden gegensätzlichen Charaktere Julian Noble alias Pierce Brosnan und Danny Wright alias Greg Kinnear in voller Aktion zu erleben. Auch wenn die Story etwas dünn erscheinen mag, alleine der Anblick eines abgewrackten Pierce Brosnan, der nur mit enger Badehose und Stiefel bekleidet, durch eine volle Hotellobby stapft, lohnt schon den Film!

Syriana (2005)

Syriana Syriana erzählt die Geschichte eines ehemaligen CIA-Agenten, der die dunklen Machenschaften der Geheimdienste, Regierungen und großen Ölkonzerne im Zusammenhang mit dem Kampf ums Öl aufgedeckt. Der Karriere-CIA-Agent beginnt langsam die niederschmetternde Wahrheit über seine Arbeit zu erkennen, ein aufstrebender Öl-Broker muss mit einer unvorstellbaren Familientragödie fertig werden und findet dabei Zuflucht in seiner Aufgabe, den idealistischen Golfprinzen zu beraten. Ein Firmenanwalt hat es mit einem moralischen Dilemma zu tun, als ein fragwürdiger Zusammenschluss von zwei mächtigen US-Ölkonzernen zustande kommt, während auf der anderen Seite der Welt ein entrechteter pakistanischer Jugendlicher von einer charismatischen Glaubensgemeinschaft mit zweifelhaften Zielen rekrutiert wird.

Syriana ist kein einfacher Film. Nicht einfach zu verstehen und nicht einfach zu verdauen. Scheinbar zusammenhangslos werden Episoden und Handlungsstränge aneinandergereiht, denen man nur konzentriert folgen kann. Und sollte. Denn was Regisseur Stephen Ganagh dem Publikum bietet, ist weit mehr als Popcorn-Kino. Es ist die nüchterne Darlegung einer außen- und innenpolitischen Situation, die Vernetzung und Verkettung von Öl, Macht und Geld und die Fäden, die in diesem Netzwerk gespannt sind. Durch die eindringliche und doch kein bisschen überzogene Darstellung der Schauspieler erfährt der Film eine nüchterne Beklemmung, die den Zuschauer durchdringt. Absolut sehenswert und großen Respekt vor den Machern und den Schauspielern dieses Films!

K-Pax (2001)

K-Pax - Alles ist möglich In der Obhut von Dr. Mark Powell in einer psychiatrischen Klinik, landet ein unscheinbarer Mann, der behauptet, er stamme vom Planeten K-Pax. Dort gewinnt er die Sympathien seiner Mitpatienten. Als der Fremde seine Rückreise zu seinem Heimatplaneten bekannt gibt, setzt Dr. Powell alles daran, dessen wahre Herkunft zu entschlüsseln.

Selbst Dr. Mark Powel (Jeff Bridges) beginnt zu zweifeln, wenn sein Patient Prot (Kevin Spacey) von seinem angeblichen Heimatplaneten K-Pax erzählt, so überzeugend sind seine Berichte und Erklärungen. Unter dem Druck seiner Kollegen muss Powell das Geheimnis von Prot und seiner Herkunft lüften, doch das ist gar nicht so einfach. Auch der Zuschauer bleibt lange Zeit im Dunklen und seinen eigenen Vermutungen überlassen, was an Prots Geschichte dran ist. Jeff Bridges und Kevin Spacey zeigen einmal mehr, dass sie zu den ganz Großen Hollywoods gehören und geben der Story ihre eigene Note. Eine tolle Story, brillant umgesetzt, die den Zuschauer auch nach dem Abspann noch nachdenklich zurücklässt. Ganz großes Kino!

Die Insel (2005)

Lincoln Six-Echo (McGregor) und Jordan Two-Delta (Johansson) leben Mitte des 21. Jahrhunderts in einer scheinbar utopischen Wohneinheit, die in Wirklichkeit ein Gefängnis ist. Wie alle Bewohner werden sie ständig überwacht, angeblich zu ihrem eigenen Schutz. Sie alle hoffen, irgendwann auf Die Insel reisen zu dürfen: die allerletzte unverseuchte Oase auf der Erde. Denn es heißt, dass alle Menschen auf der Welt – außer ihnen – bei einer Umweltkatastrophe umgekommen sind. Seit kurzem wird Lincoln jedoch von unerklärlichen Albträumen geplagt. Immer ungeduldiger stellt er sein Gefangenendasein infrage. Doch auf die Wahrheit ist er nicht vorbereitet: Neugierig geworden, entdeckt Lincoln, dass sein gesamtes Leben eine einzige Lüge ist – und die Insel nur Auswuchs eines grausamen Betrugsmanövers. Ihm wird klar, dass er, Jordan und alle anderen tot sehr viel mehr wert sind als lebendig. Die Zeit wird knapp, und so flieht Lincoln mit Jordan aus der einzigen Welt, die sie kennen. Draußen entkommen sie den wachsamen Augen des unheimlichen Instituts, und ihre anfangs platonische Freundschaft entwickelt sich zu einer intensiven Beziehung. Doch schon haben die gnadenlosen Schergen des Instituts die Verfolgung aufgenommen. Lincoln und Jordan kennen nur ein Ziel: am Leben zu bleiben.
(Quelle: amazon.de)

Von Michael Bay ist man ja viel Action und spektakuläre Verfolgunsjagden gewohnt und auch bei der Insel muss man darauf nicht verzichten. Dennoch zeichnet sich dieser Film vor allem durch seine beeindruckende Story aus, die eine Schreckensvision entwirft über die Weiterentwicklung der Genforschung und wie diese durch macht- und geldgierige Menschen missbraucht werden könnte. Ein spannender Film mit bedrückender Message und guten Schauspielern!

GoodFellas (1990)

Schon mit 11 Jahren beschließt Henry Hill, sich seinen Platz in der Welt der Verbrecher zu suchen. Mit 13 begibt er sich unter die Fittiche des eiskalten Nadelstreifen-Killers Jimmy “The Gent” Conway und lernt die Regeln des Todes. Er steigt durch zahllose Gewalttaten vom Laufburschen zum gefürchteten Profi-Gangster auf.
(Quelle: amazon.de)

Großes Kino mit großartigen Schauspielern! Von der Kindheit bis zum gefürchteten Gangster der Stadt beschreibt GoodFellas den Aufstieg des jungen Henry Hill und spart dabei nicht an eindrucksvollen Bildern und blutigen Details. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Episoden zwar hauptsächlich von Henry Hill, aber auch von anderen Personen erzählt werden. Ein toller Mafia-Film, der auf einer wahren Geschichte beruht!

Spiel ohne Regeln (2005)

Nach Verletzung der Bewährungsauflagen und einem Unfall unter Alkoholeinfluss sitzt Ex-Footballstar Paul “Wrecking” Crewe mächtig in der Klemme - und bald darauf im texanischen Staatsgefängnis. Dessen Direktor Hazen wittert seine Chance und lässt Paul ein Häftlingsteam zusammenstellen, an dem sich die halbprofessionelle Crew seiner sadistischen Wärter sportlich austoben kann. Doch Hazen hat sich gründlich verrechnet, trainiert Paul trotz anfänglicher Antipathie seine Knast-Loser doch schon bald zu ernstzunehmenden Gegnern.
(Quelle: amazon.de)

Nicht nur dass es ein Remake ist, die Story selbst ist schon diverse Male mit kleinen Nuancen verfilmt worden: Ein abgewrackter Footballstar/coach verhilft einer noch abgwrackteren Truppe zu neuem Selbstvertrauen und Erfolg in einem wichtigen Spiel. Macht aber nichts, denn die Verfilmung mit Adam Sandler, Chris Rock und Burt Reynolds bietet kurzweilige Unterhaltung mit der nötigen Portion Witz und ist deshalb auf jeden Fall für einen lustigen Fernsehabend empfehlenswert!