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Rezension: Der Lavagänger - Reinhard Stöckel

lavagängerGenre: Zeitgenössisches

Henri Helder, Spross einer stolzen Eisenbahnerdynastie, macht eine seltsame Erbschaft: ein Paar handgefertigter Lederschuhe mit einer rätselhaften Botschaft des verschollenen Großvaters. Die Spur seines Vorfahren führt vom Orient über Australien und Indonesien bis in die Südsee. Fabelhafte Gestalten beflügeln bald schon Henris Phantasie: Ahmad, der Derwisch mit dem weisen Tiger, die schöne Seidenraupenzüchterin Siyakuu und David Kalakaua, der letzte König von Hawaii. Packende Geschichten über den Bau der Bagdadbahn, Sabotage im Zweiten Weltkrieg, Kolonialgeschichte und deutsche Teilung drängen in sein Leben. Reinhard Stöckel erzählt die weitverzweigte Geschichte einer deutschen Familie, die auf wundersame Weise in die Weltläufe des 20. Jahrhunderts verstrickt ist.

Ein Schelmenroman, das ist wohl die beste Bezeichnung für die unglaubliche Geschichte, die Reinhard Stöckel mit “Der Lavagänger” vorgelegt hat. Seine Hauptfigur Henri Helder, so korrekt, vorhersehbar und langweilig wie sein Beruf bei der Eisenbahn, begibt sich anlässlich einer merkwürdigen Erbschaft, einem Paar alter Lederschuhe, auf Spurensuche nach seinem von der Verwandtschaft am liebsten totgeschwiegenen Großvater Hans Kaspar Brügg. Der führte unzweifelhaft ein aufregenderes Leben als sein Enkel, das der Leser zusammen mit Henri mit jeder neuen Information mosaikartig zusammensetzt. Von Cottbus führt die Reise durch die letzten Jahrzehnte und die ganze Welt, kaleidoskopartig entsteht ein farbenfrohes, skurriles, abenteuerliches, tragikomisches Bild des Großvaters, des geheimnisvollen Lavagängers, und der ganzen Familie, die auf ihre Art an den Ereignissen der Weltgeschichte teilnahm.
“Der Lavagänger” ist keine Geschichte, der man nebenbei folgen kann, sie verlangt dem Leser Konzentration und die Offenheit für einen Erzählstil ab, der auf dem Klappentext als virtuos bezeichnet wird, und tatsächlich einiger Gewöhnung bedarf. Wer sich von Ausdrücken wie “tentakelnden Haarsträhnen” nicht abschrecken lässt, und wechselnde Erzählstränge mag, kann sich mit dem Lavagänger auf eine wahrhaft phantastische Reise begeben, die er mit Sicherheit nicht so schnell vergessen wird.

Bewertung: 9/10 Punkte

Rezension: Das Schwert - Daniel Easterman

easterman schwertGenre: Krimi/Thriller

Jack Goodrich, ein renommierter Islamwissenschaftler, hat sich mit seiner Familie im turbulenten Kairo eingerichtet. Er glaubt, die Gefahren der Stadt einschätzen zu können - bis man ihm ein Schwert übergibt, das angeblich aus den Zeiten Mohammeds stammt und dessen Echtheit er beurteilen soll. Als seine Frau ermordet wird, weiß er, dass man ihn ins Visier genommen hat. Doch offenbar sind nicht nur skrupellose Islamisten, sondern auch westliche Nachrichtendienste dem Geheimnis des Schwertes auf der Spur. Eine rasante Hetzjagd beginnt.

Wer sich mit der Kurzbeschreibung von “Das Schwert” an ein Abenteuer von Indiana Jones erinnert fühlt, mag insofern recht haben, als dass auch hier ein Wissenschaftler in die furchtbaren Pläne eines fanatischen Systems verwickelt wird, der versucht, diese zu verhindern. Da endet aber auch schon die Ähnlichkeit, denn während Indiana Jones eine mit einem Augenzwinkern erzählte Abenteuergeschichte ist, ist “Das Schwert” ein knallharter Politthriller, in dem nicht nur die Bösen sterben, sondern auch zahllose Unschuldige auf grausamste Art ihr Leben lassen müssen. Autor Daniel Easterman entwirft ein erschreckend realistisches Bild von der Lebenssituation im Nahen Osten, wo radikale Muslime mit ihren Hasspredigten und dem Aufruf, als Selbstmordattentäter zum Märtyrer zu werden, auf nahrhaften Boden treffen: Hier begegnen wir Kindern, die in ihren Zimmern Postern von solchen “Helden” statt von Fußballstars hängen haben und jeden Tag Hass und Fanatismus eingetrichtert bekommen, und Erwachsenen, denen scheinbar jegliches Menschliche abhanden gekommen ist.
Das titelgebende Schwert ist in diesem Thriller eigentlich nur der Anlass für die sich fast überschlagenden Ereignisse, denen der Leser atemlos folgt, vielmehr geht es um die Situation im Nahen Osten und die Gefahr, die von radikalislamischen Gruppen - aber auch westlichen Nachrichtendiensten auszugehen vermag. Easterman gelingt es, diese Atmosphäre, wie auch überhaupt den Lokalkolorit der pulsierenden Metropole Kairos sehr gut einzufangen und hat auf dieser Basis einen brisanten Thriller ohne Längen und ohne aus Effekthascherei eingebaute Schlenker geschrieben, der Spannung bis zur letzten Seite verspricht.

Bewertung: 8/10 Punkte

Rezension: P.O.W. Gefangen - Alan Gifford

powgefangenGenre: Krimi/Thriller

Colorado im Sommer 1944: Ernst Halder ist als »Prisoner of War« in einem Lager der Amerikaner inhaftiert. Als ein Häftling ermordet wird, begreift der junge Mechaniker, dass der Krieg noch keineswegs zu Ende ist. Einige Kameraden wollen fliehen, um Sabotageakte zu verüben. Wer sich gegen sie stellt, wird getötet. Als auch Ernst zu einer Geheimmission befohlen wird, gerät er in einen dramatischen Konflikt: Er hat sich in die Farmerstochter Celena verliebt. Wenn Halder sich für sie entscheidet, weiß er, dass nicht nur sein Leben, sondern auch Celena in Gefahr ist.

Alan Giffords “P.O.W. Gefangen” wie auf dem Cover zu lesen als Thriller zu bezeichnen, würde dem Roman nicht gerecht werden, denn er ist viel mehr als nur das: Die Thrillerelemente sind mit einer zarten Liebesgeschichte verwebt, die nicht nur ohne jeden Kitsch auskommt, sondern durch die gekonnte Einbindung historischer Fakten eine unglaubliche Authentitzität und einen rundum gelungenen und umfassenden Leseeindruck bietet. Die Zeichnung der Figuren ist komplex und - was mich besonders freut - differenziert, nicht alle deutschen Soldaten sind Nazis und nicht alle, die dem Fahneneid auch ein Jahr vor Kriegsende die Treue halten, sind Monster, gleiches gilt für “die andere Seite”, nicht alle Amerikaner stellen freiheitliche Ideale über die eigene Bequemlichkeit. Alan Gifford beschreibt die Menschen hinter ihrer Nationalität, ihre Wünsche, Sehnsüchte, Ängste und Leiden und schafft es, sogar Mitgefühl für jene zu wecken, denen man mit Abscheu begegnet. Das idyllische Gefühl, das sich bei der Beschreibung der Farmarbeit einzustellen vermag, wirkt neben dem Kriegsgefangenenlager, in dem die Nazis unter der Duldung der Lagerleiter die interne Kontrolle übernommen haben, fast schon skurril, spiegelt aber nicht zuletzt die Absurdität der Zeit wider, in der die Geschichte spielt. Die Liebe zwischen einem deutschen Kriegsgefangenen und einer amerikanischen Farmerstochter fernab von den Schrecken des Krieges, der sie doch Tag für Tag einholt und ihr Leben und ihre Persönlichkeit auch Tausende Kilometer entfernt prägt, nimmt einen mindestens ebenso großen Anteil in der Geschichte ein wie die Thrillerelemente, denen der Leser gespannt folgt. Sie sind logisch aufgebaut, von Beginn an in sich schlüssig und basieren in Teilen sogar auf wahren Gegebenheiten, wie aus dem sehr informativen Nachwort zu erfahren ist. Eine groß(artig)e Geschichte mit intelligenter Handlung, wunderbar erzählt!

Bewertung: 10/10 Punkte

Rezension: Die Kronos Geheimnisse 01: Das Kabinett der Wunder - Marie Rutkoski

kronos

Genre: Kinder/Jugend [ab 10]

Voller Wunderdinge steckt die Welt der 12-jährigen Petra Kronos, denn ihr Vater ist ein außergewöhnlich begabter Schöpfer kleiner magischer Spielereien. Nun soll er für den Prinzen in Prag eine besondere Uhr fertigen, wie die Welt sie noch nicht gesehen hat. Doch statt reich entlohnt, kehrt der Vater blind aus Prag zurück. Der Prinz hat ihm die Augen geraubt. Nur warum? Mithilfe ihres Freundes, der kleinen mechanischen Spinne Astrophil, will Petra zurückstehlen, was ihrem Vater gehört, und stößt dabei im Herzen des Palastes auf das “Kabinett der Wunder” und das Geheimnis der Uhr, die noch ganz anderes vermag, als nur harmlos die Zeit zu messen.

In der Welt der Familie Kronos ticken die Uhren ein wenig anders, denn obwohl so manche der hier beschriebenen Figuren nicht nur eine große Namensähnlichkeit mit historischen Persönlichkeiten haben (z.B. Prinz Rodolfo von Böhmen), gibt es in dieser Geschichte viel mehr Magie als wohl in irgendeinem Geschichtsbuch zu finden ist. So mancher Einwohner verfügt über magische Fähigkeiten unterschiedlichster Art, doch nicht immer verhelfen diese Fähigkeiten zu Glück. Petras Vater haben sie das Augenlicht gekostet und so macht sich Petra auf den Weg, um ihrem Vater zu helfen. Dazu muss sie sich mitten in die Höhle des Löwen, also das “Kabinett der Wunder” des Prinzen in Prag begeben und auf ihrem Weg dorthin lernt sie nicht nur neue Freunde kennen, sondern nicht zuletzt auch über sich.
Marie Rutkowski spielt mit historischen Fakten und Persönlichkeiten, doch nie soviel, dass es (abgesehen von der Magie) unglaubwürdig ist und hat nach eigener Aussage im Nachwort auch gar nicht den Anspruch jedes Detail in ihrer Geschichte historisch korrekt darzustellen. Dennoch hat man als Leser nie das Gefühl, in die Irre geführt zu werden, sondern freut sich im Gegenteil alte Bekannte (z.B. John Dee) wieder zu treffen und die Charakterisierung der Autorin kennen zu lernen. Diese ist wunderbar gelungen, weil sie sich hierbei nicht festlegt, sondern viel der Fantasie und der Interpretation des Lesers überlässt.
“Die Kronos Geheimnisse” ist eigentlich ein Märchen, das von der Magie, und dem “Kampf” von Gut und Böse lebt. Die liebevoll gezeichneten Charaktere und die vielen (durchaus korrekten!) historischen Informationen, die wie nebenbei in die Handlung einfließen, runden die Geschichte ab und sorgen für ein spannendes Lesevergnügen, das ganz sicher nicht nur jungen Leser gefällt!

Bewertung: 9/10 Punkte

Rezension: Die Vergangenheit ist ein gefährliches Land - Gianrico Carofiglio

Carofiglio Land

Genre: Krimi/Thriller

Giorgio ist in jeder Hinsicht perfekt: er ist ein mustergültiger Sohn und ein strebsamer Jura-Student, er hat eine nette Freundin und ganz konkrete Vorstellungen davon, wie sein Leben einmal aussehen soll. Als er eines Abends jedoch auf den charismatischen Francesco trifft, einen ebenso undurchschaubaren wie charmanten Nichtstuer, fällt er gleichsam aus seiner kleinen Welt. Denn Francesco übt eine fatale Faszination auf Giorgio aus, der seinerseits alles dafür tun würde, damit etwas von Francescos Glanz auf ihn fällt. Und so gerät der unerfahrene Giorgio immer tiefer in den Sog der zwielichtigen Welt seines neuen Freundes: Bei konspirativen nächtlichen Treffen lernt er nicht nur das illegale Glücksspiel kennen und lieben, sondern auch alle Tricks der Falschspieler. Ohne lange nachzudenken wirft Giorgio all seine Pläne und Vorhaben über Bord, um in Francescos Welt Karriere zu machen…

In seinem neusten Roman, der nicht (!) zur Reihe um Avvocato Guido Guerrieri gehört, beschreibt Carofiglio den Weg eines jungen intellektuellen Mannes in einen gefährlichen Strudel aus Abhängigkeit, Glücksspiel und Gleichgültigkeit, der ihn und sein bisheriges Leben völlig auf den Kopf stellt. Gewohnt routiniert und doch messerscharf sind Carofiglios Beobachtungen, die der Leser aus der Sicht Giorgios macht. Zunächst völlig harmlos, doch dann immer schneller und offenbar immer zwangsläufiger dreht sich der Strudel, dem Giorgio zunächst mit Neugier und Euphorie begegnet und seine leisen Zweifel unterdrückt. Soweit ein interessanter und auch gut umgesetzter Plot.
Allerdings gibt es noch einen parallelen Erzählstrang, der mit der Hauptgeschichte nichts zu tun zu haben scheint. Obwohl bekennender Fan von parallelen Handlungssträngen, hat mir diese hier nicht besonders gefallen. Die beiden Geschichten greifen während des ganzen Romans auch nicht ansatzweise ineinander, vielmehr wirkte es so auf mich, als wäre nach der eigentlichen Geschichte noch dieser Erzählstrang eingefügt worden und das ziemlich lustlos. Dieser Eindruck wird auch auf den letzten Seiten nicht aufgehoben, im Gegenteil, der Schlussteil vermag zwar einiges zu verbinden und erklären, doch es ergibt sich kein ineinander gefügtes Gesamtbild. Stattdessen endet jeder der beiden Handlungsstränge und das auch noch unbefriedigend. Ob sich mir der höhere Sinn nur nicht erschlossen hat oder mein oben geschilderter Eindruck stimmt, vermag ich für andere Leser nicht zu beurteilen, bei mir bleibt nach dem Lesen jedoch ein schales Gefühl und der Gedanke “Schade, das kann er doch besser!” zurück.

Bewertung: 6/10 Punkte

Rezension: Perdido. Das Amulett des Kartenmachers - Rob Stevens

Perdido

Genre: Kinder/Jugend [ab 12]

Der 12-jährige Waisenjunge Hugo bricht gemeinsam mit seinem Onkel, einem Kartenmacher, zu einer Entdeckungsreise auf. Gemeinsam wollen sie neue Länder erforschen, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat. Aber nicht einmal in seinen kühnsten Träumen hätte Hugo sich vorstellen können, dass es eine verzauberte Insel gibt, auf der fliegende Schweine, witzereißende Mäuse und blutrünstige Vampirfledermäuse ihr Unwesen treiben!

Es ist eine klassische Abenteuergeschichte aus der Zeit der großen Entdecker, die Rob Stevens mit “Perdido: Das Amulett des Kartenmachers” vorlegt, die mit vielen liebenswerten und gruseligen Geschöpfen und jeder Menge Humor aufwarten kann. Deshalb werden sich nicht nur jugendliche Abenteurer, sondern auch erwachsene Leser mit Hugos erstem Abenteuer gut unterhalten - auch wenn es gegen Ende etwas zu glatt geht, aber das sei mal der Zielgruppe geschuldet, für die das Buch geschrieben wurde. Sämtliche Figuren sind mit viel Liebe zum Detail beschrieben, haben aber noch jede Menge Potenzial für weitere Entwicklungen in den hoffentlich noch folgenden Bänden. Ich persönlich habe Hugo und seinen Onkel, aber auch die Truppe lustiger Fabelwesen, die die beiden auf ihrer ersten gemeinsamen Entdeckungstour kennenlernen, direkt in mein Herz geschlossen und mich - zugegeben - zwar nicht vor den Büffelogern, aber vor den fliegenden Skavagoren ein klitzekleines bisschen gegruselt und mich köstlich über den Möchtegern-Kolumbus Kapitän Rupert und seine etwas tumbe Mannschaft amüsiert. Ein Abenteuerspaß für die ganze Familie!

Bewertung: 8/10 Punkte

Rezension: Königin der Meere - Katja Doubek

Doubek KöniginMeere

Genre: historischer Roman

Die wahre Geschichte der Piratin Anne Bonny: Geboren 1700 in Irland und mit ihren Eltern nach South Carolina ausgewandert, ist Anne schon als Kind ein Wildfang, lernt reiten und fechten. Ohne Wissen der Eltern heiratet sie. Doch ihr Liebster ist ein Nichtsnutz, und sie nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand. Als Mann verkleidet heuert sie auf einem Piratenschiff an. Durch Annes Geschick machen die Seeräuber mehr Beute denn je. Und als sie sich als Frau zu erkennen gibt, hält dies die Piraten nicht davon ab, Anne zum Kapitän zu wählen. Nun lehrt sie mit unerschrockenen Raubzügen die Männerwelt der Karibik das Fürchten. Selbst als sie gefasst wird, findet sie einen Ausweg…

Mit “Königin der Meere” hat Katja Doubek eindrucksvoll bewiesen, dass sie nicht nur interessante Biographien, sondern auch ebenso spannende Romane schreiben kann. Auch in diesem Buch ist die Hauptfigur eine historische Persönlichkeit: Anne Bonny, die Anfang des 18. Jahrhunderts die Karibik auf Piratenschiffen unsicher machte. Von Beginn an verfällt man nicht nur der lebendigen Erzählweise Doubeks, sondern auch der sympathischen Anne, die der Leser schon als Kind kennenlernt und mehrere Jahre lang auf ihren Abenteuern begleitet. Doubek romantisiert das Piratenleben nicht, beschreibt ebenso die Gefahren, die das Leben auf See mit sich bringt, und doch bleibt die Faszination, die das Piratentum für uns heute (nicht zuletzt durch Hollywood-Produktionen) hat, erhalten. Ob Anne Bonny wie in Katja Doubeks Roman tatsächlich eine Frau ohne Furcht und Tadel war und wieviel der hier erzählten Ereignisse auf überlieferte Quellen zurückzuführen und was der Fantasie der Autorin zuzuschreiben ist, lässt sich aus Laiensicht nicht beurteilen. Hier hätte ein ausführlicheres Nachwort einige Fragen beantworten können. Doch egal wie historisch “korrekt” die Details in der Geschichte der “Königin der Meere” auch sein mag, mit diesem Roman erhält man nicht nur einen spannenden Einblick in das Piratentum der Karibik in seiner Blütezeit, sondern Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite, was nicht zuletzt auf die erfrischend lebendige Erzählweise zurückzuführen ist!

Bewertung: 9/10 Punkte